Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

„Erweiterte Öffnungszeiten bieten Erziehenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt“

Als Kooperationspartner unterstützt die Bundesagentur für Arbeit das Bundeprogramm „KitaPlus“. Im Namen der Bundesagentur für Arbeit berichtet Petra Hemmersbach, warum erweiterte Öffnungszeiten wichtig sind.

Frau Hemmersbach, warum setzt sich die Bundesagentur für Arbeit für das Bundesprogramm „KitaPlus“ ein?

Der Arbeitsmarkt stellt immer mehr Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, nicht nur, was die Qualifikation anbelangt. Die Flexibilität ist bei den Arbeitszeiten ein wichtiger Faktor. Kaum eine Branche benötigt ausschließlich Arbeitskräfte in der Zeit zwischen 8:00 und 16:00 Uhr. Nicht selten sind es die Mütter, gut qualifiziert und hochmotiviert, die aufgrund fehlender Kinderbetreuung außerhalb dieser regulären Zeit, dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen können. Durch flexiblere Betreuungszeiten, so wie sie das Bundesprogramm vorsieht, erhalten Erziehende die Chance, sich auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren. Unternehmen gewinnen durch das Bundesprogramm Fachkräfte. Für beide Seiten eine gewinnbringende Lösung.

Was erwarten Sie von der Kooperation der geförderten Einrichtungen mit dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit vor Ort?

Von der Kooperation erwarten wir, gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern sowie Unternehmen vor Ort praktikable Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, damit Mütter und Väter Beschäftigungsperspektiven erhalten.

Was können Sie dazu beitragen, die Ziele des Bundesprogramms „KitaPlus“ und damit die bedarfsgerechte Kinderbetreuung nachhaltig und bundesweit zu umzusetzen?

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) haben vor Ort eine wichtige Multiplikatorenrolle für die Umsetzung des Bundesprogramms. Sie bewerben das Programm und kennen häufig den Bedarf an Kinderbetreuung ihrer Kundinnen und Kunden in den Arbeitsagenturen und Jobcentern. Gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort können sie bedarfsgerechte Lösungen der Kinderbetreuung über das Bundesprogramm auf den Weg bringen.

Seite drucken